Impuls

 

In meinem Artikel „Peristaltische Lichtbewegung“ habe ich formuliert, dass sich das „Licht bewegt“!

 

Was bewegt sich?

 

Man muss das einmal ganz einfach betrachten. Es gibt die Lichtgeschwindigkeit. Das heißt, dass man zum Beispiel einen Strahl losschickt und misst wie lange er braucht um wieder zurückzukommen. Daraus ergibt sich die Geschwindigkeit dieses Strahles. Aber wie sieht denn nun der Strahl aus. Mittels des Teilchenmodells ist das noch vorstellbar. Die Spitze besteht aus dem ersten Photon und das Ende aus dem letzten Photon. Dazwischen folgen die anderen Photonen im vermutlich konstanten Abstand. Stellt man sich das mit einer Welle vor, dann wird es schon eigentümlicher, denn es fliegt jetzt eine Folge von mehreren hintereinander liegenden Wellenbögen los und kommt wieder zurück. Dass sich so ein Teilchen durch den „Raum bohrt“ und dabei die Richtung beibehält, kann man sich vorstellen, aber wie macht das so eine Wellenspitze.

 

Die Bewegung

 

Beim Peristaltischen Lichtmodell bewegt sich gar nichts fort. Die Bewegung entsteht durch einen seitlichen Impuls, längs der so genannten Lichtstrahlachse. Materie, „Wellenfetzen“ oder Photonen bewegen sich als stoffliches Etwas nicht entlang des Lichtstrahls. Die Bewegung findet im Peristaltischen Lichtmodell quer zur „Lichtbewegung“ statt. Das vorhandene „Nichts“ wird angeregt sich für einen Moment zusammen zu ziehen, sich zu einem Photon zusammen zu ballen und wieder aufzulösen. Was sich alleine fortbewegt ist der Impuls, der die vor ihm liegende „Materie“, das „Nichts“ anregt sich für einen Moment zu einem Etwas – zum Beispiel einem Photon – zusammen zu ziehen.

 

Die Befeuerung einer Landebahn

 

Anhand der Befeuerung einer Landebahn lässt sich das gut beschreiben. Auf einer Landebahn sind Lampen so installiert und geschaltet, dass sie der Reihe nach aufleuchten. Stellt man sich nun quer im Rechten Winkel zur Befeuerung, so scheint es als ob der Lichtpunkt von dem einen Ende zum anderen wandert. Je enger die Lichtpunkte installiert sind, desto weniger nimmt man den Sprung von einer Lichtquelle zur nächsten wahr. Es wird ein fließender Strahl.

 

Leuchten die Lichtquellen nacheinander auf, so sehe ich eine Bewegung obwohl sich keine einzige Quelle bewegt.

 

Lasse ich die nächsten Lichtimpulse folgen so entsteht eine wiederkehrende „Wanderung“ des Lichtpunktes. Je enger das Intervall, des Aufleuchtens und Erlöschens gesetzt wird, desto mehr nähere ich mich dem „stehenden Strahl“, einer durchgehende Beleuchtung an. Sicher werden die einzelnen Lichtquellen noch „flackern“, wenn das menschliche Auge aufgrund seiner Trägheit die seitliche Bewegung nicht mehr wahrnehmen wird, aber es findet immer noch die seitliche Bewegung statt, wenn auch in minimalen Zeitabständen.

 

Der Impuls ist die Bewegung

 

Es ist also eine seitliche Bewegung vorhanden, obwohl sich von den Lichtquellen keine einzige bewegt hat. Auf diese Art kann ich nicht nur einzelne Lichtpunkte wandern lassen, sondern auch einen „Lichtmeter“, den Abschnitt eines Lichtstrahls von einem zum anderen Ende „sausen lassen“. Einzig und allein ist es aber der Impuls, der sich „bewegt“. die Anregung oder Aufforderung der einen Lichtquelle an die nächste Lichtquelle doch bitte einmal kurz aufzuleuchten,

 

Die Lichtquelle, die Energiequelle gibt in Lichtgeschwindigkeit den Impuls ab, dass sich etwas im angrenzenden zusammenzieht. Wie viel sich zusammenzieht hängt von der „Heftigkeit“ des Energiequantums ab. Die Geschwindigkeit der Abgabe ist immer konstant, es geschieht in Lichtgeschwindigkeit. Die Dichtheit der Folge der nacheinander erfolgten Energieabgabe – Frequenz – gibt die Intensität wieder.

 

 

Roland Timmig                                                                                      August 2011